Warum erholsamer Schlaf so wichtig ist – und wie eine individuell angepasste Schnarchschiene helfen kann
Schlecht geschlafen, morgens wie gerädert aufgewacht und tagsüber kaum konzentriert? Viele Menschen kennen dieses Gefühl. Doch was passiert, wenn schlechter Schlaf zum Dauerzustand wird?
Mit seinem Experiment „Schlaflos – Wie uns schlechter Schlaf krank macht“, das am 8. Oktober 2026 auf ProSieben ausgestrahlt wurde, widmet sich Journalist Jenke von Wilmsdorff gemeinsam mit seinem Sohn Jánik genau dieser Frage. Über mehrere Monate untersuchen die beiden, welche Faktoren ihren Schlaf beeinträchtigen und welche Veränderungen tatsächlich helfen können. Dabei wird deutlich: Erholsamer Schlaf ist weit mehr als eine Frage der Schlafdauer. Auch die Qualität der nächtlichen Atmung spielt eine wichtige Rolle. Gerade Schnarchen wird häufig unterschätzt – obwohl sich dahinter manchmal eine behandlungsbedürftige Schlafstörung verbergen kann.
Was zeigt das Jenke-Experiment „Schlaflos“?
Die am 8. Oktober 2026 auf ProSieben ausgestrahlte Reportage „JENKE. Experiment. Schlaflos – Wie uns schlechter Schlaf krank macht“ beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen schlechten Schlafs. Die vollständige Sendung ist auf Joyn abrufbar. Für sein Experiment untersucht Jenke von Wilmsdorff gemeinsam mit seinem Sohn über einen Zeitraum von sechs Monaten verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Schlafqualität. Dazu gehören Veränderungen der Schlafgewohnheiten, Anpassungen der Schlafposition und unterschiedliche medizinische Maßnahmen. Die Reportage verdeutlicht, dass Schlafprobleme ganz unterschiedliche Ursachen haben können und es deshalb keine allgemeingültige Lösung gibt. Denn wer nachts lange im Bett liegt, schläft nicht zwangsläufig erholsam. Häufiges Aufwachen, eine gestörte Schlafstruktur oder Probleme mit der Atmung können dazu führen, dass sich der Körper nicht ausreichend regeneriert.
Ein wichtiger Aspekt, der bei der Suche nach den Ursachen schlechter Schlafqualität berücksichtigt werden sollte, ist deshalb die nächtliche Atmung.
Schnarchen: Mehr als nur ein störendes Geräusch?
Schnarchen wird oft als lästige, aber harmlose Begleiterscheinung des Schlafs angesehen. Besonders für den Partner oder die Partnerin kann es jedoch zu einer erheblichen Belastung werden. Die typischen Schnarchgeräusche entstehen, wenn sich die Muskulatur im Mund- und Rachenraum während des Schlafs entspannt. Dadurch können sich die oberen Atemwege verengen. Die vorbeiströmende Atemluft versetzt das umliegende Gewebe in Schwingung – das bekannte Schnarchgeräusch entsteht. Nicht jedes Schnarchen ist gesundheitlich bedenklich. Bei manchen Menschen kann es jedoch mit einer sogenannten obstruktiven Schlafapnoe verbunden sein. Dabei kommt es während des Schlafs wiederholt zu einer teilweisen oder vollständigen Verlegung der oberen Atemwege. Die Atmung wird beeinträchtigt oder setzt kurzzeitig aus. Solche Ereignisse können den Schlaf unterbrechen, ohne dass sich Betroffene am nächsten Morgen bewusst daran erinnern.
Woran erkennt man, dass Schnarchen zum Problem werden könnte?
Nicht jeder Mensch, der schnarcht, leidet automatisch unter einer Schlafapnoe. Bestimmte Anzeichen sollten jedoch ernst genommen werden:
- Lautes oder unregelmäßiges Schnarchen
- Vom Partner beobachtete nächtliche Atemaussetzer
- Ausgeprägte Müdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer
- Morgendliche Kopfschmerzen
- Konzentrationsprobleme und verminderte Leistungsfähigkeit
- Häufiges nächtliches Aufwachen
Treten solche Beschwerden auf, ist eine ärztliche beziehungsweise schlafmedizinische Untersuchung sinnvoll.
Wichtig: Eine Schnarchschiene kann bei geeigneten Patienten helfen, ersetzt aber nicht die notwendige Diagnostik einer möglichen Schlafapnoe.
Schnarchschiene: Wie kann der Zahnarzt zu ruhigerem Schlaf beitragen?
Was viele Menschen nicht wissen: Auch die Zahnmedizin kann bei bestimmten Formen des Schnarchens und bei ausgewählten schlafbezogenen Atmungsstörungen eine wichtige Rolle spielen. Eine mögliche Behandlung ist die individuell angepasste Schnarchschiene, medizinisch als Unterkieferprotrusionsschiene bezeichnet. Diese spezielle Zahnschiene wird während des Schlafs getragen und hält den Unterkiefer in einer leicht nach vorne verlagerten Position. Dadurch können auch die Zunge und angrenzende Weichgewebe weiter vorne gehalten werden. Im Rachenraum entsteht mehr Platz für die Atemluft, wodurch sich die nächtlichen Schnarchgeräusche bei geeigneten Patienten deutlich reduzieren können. Die Schnarchschiene ist damit eine mögliche Behandlungsoption, die ohne einen operativen Eingriff auskommt. Entscheidend ist jedoch, dass die Schiene individuell angepasst wird und die zahnmedizinischen Voraussetzungen für ihre Anwendung gegeben sind.
Individuell angepasste Schnarchschienen in unserer Zahnarztpraxis in Würzburg
In unserer Zahnarztpraxis Zahnärzte am Sanderrasen in Würzburg bieten wir die Versorgung mit individuell angepassten Schnarchschienen an. Dabei arbeiten wir unter anderem mit bewährten Schienensystemen von SomnoMed®, beispielsweise aus der SomnoDent®-Familie. Bevor eine Schnarchschiene angefertigt wird, untersuchen wir Ihre individuelle Zahn- und Kiefersituation. Dabei berücksichtigen wir unter anderem die Zähne, den Zahnhalteapparat, die Bisssituation, die Kiefergelenke sowie die Beweglichkeit des Unterkiefers. Anschließend kann eine passende Schnarchschiene angefertigt und schrittweise eingestellt werden. Ziel ist es, die nächtliche Atmung zu unterstützen und gleichzeitig einen möglichst angenehmen Tragekomfort zu erreichen. Bei Verdacht auf eine obstruktive Schlafapnoe ist eine entsprechende ärztliche beziehungsweise schlafmedizinische Abklärung erforderlich. Ob eine Schnarchschiene infrage kommt, hängt unter anderem vom Untersuchungsergebnis und den individuellen Voraussetzungen ab.
Mehr zu den Möglichkeiten und dem Ablauf erfahren Sie auf unserer Seite Schnarchschiene in Würzburg.
Besser schlafen beginnt mit der richtigen Ursache
Das Jenke-Experiment „Schlaflos“ rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele Menschen betrifft: Guter Schlaf ist eine wichtige Grundlage für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Dabei lohnt es sich, nicht nur auf die Anzahl der geschlafenen Stunden zu achten, sondern auch auf mögliche Ursachen einer beeinträchtigten Schlafqualität. Wer regelmäßig schnarcht, unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit leidet oder Hinweise auf nächtliche Atemaussetzer bemerkt, sollte die Beschwerden abklären lassen. Eine individuell angepasste Schnarchschiene kann bei geeigneten Patienten eine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit sein, um Schnarchgeräusche zu reduzieren und die nächtliche Atmung zu verbessern.
Schnarchschiene in Würzburg – wir beraten Sie gerne
Sie schnarchen regelmäßig oder Ihr Partner macht Sie auf laute Schnarchgeräusche aufmerksam? In unserer Zahnarztpraxis in Würzburg beraten wir Sie gerne zu den Möglichkeiten einer individuell angepassten Schnarchschiene. Gemeinsam prüfen wir, ob diese Behandlung für Sie infrage kommt und welche weiteren Untersuchungen gegebenenfalls sinnvoll sind.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren Online-Termin bei den Zahnärzten am Sanderrasen in Würzburg.
